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21/05/2024
LokalisierungErfolgreiche Lokalisierung von Healthcare-Softwarelösungen: Herausforderungen und Ansätze
Technologische Fortschritte machen das Leben nicht nur leichter, sie optimieren auch Prozesse, automatisieren Aufgaben und helfen kritische Prozesse zu überwachen, für die sonst manuelle Aufzeichnung erforderlich wäre.
Healthcare-Softwarelösungen für das Gesundheitswesen werden inzwischen allgemein dazu verwendet, verschiedene klinische Fachabteilungen der Krankenhäuser zu vernetzen, die Informationen zu zentralisieren und gleichzeitig ein nahtloses Patientenerlebnis bieten zu können. Welche Herausforderungen sind bei der Lokalisierung dieser Software zu meistern?
Neue Technologien und Software sind an der Tagesordnung, da sie unbestreitbare Vorteile mit sich bringen: von der Beschleunigung der Verwaltungsaufgaben bis hin zur Überprüfung jeglicher Situation mit einem Blick auf eine Karte oder ein Dashboard – und alles was dazwischen liegt. Auch das Gesundheitswesen ist keine Ausnahme in diesem Digitalisierungsprozess. Heutzutage werden Healthcare-Softwarelösungen für das Gesundheitswesen und Managementsysteme für Kliniken genutzt, um patientenbezogene Daten sowie Daten von Krankenhausmitarbeitern, inkl. Mitarbeiter der Krankenhausleitung und dem Verwaltungsbereich, an einem einzigen Ort zu speichern und ein einheitliches Arbeitssystem zu bieten, das von jeder Fachabteilung verwendet werden kann.
Professionelle medizinische Versorgung und erstklassige Patientenerlebnisse sind weitere Vorteile der Healthcare-Softwarelösungen. Die Automatisierung ermöglicht es medizinischen Fachkräften Patientendaten automatisch auszufüllen, Termine und Erinnerungen festzulegen und Testergebnisse rechtzeitig zu versenden. Aus finanzieller und administrativer Sicht helfen Healthcare-Softwarelösungen den Verwaltungsteams der Krankenhäuser kostengünstige Leistungen zu erbringen, indem sie die Arbeit der Ärzte und Mitarbeiter effektiv verwalten, Stoßzeiten im Krankenhausbetrieb optimieren und medizinische Aktivitäten auswerten können. Laut Ashwini M. Zenooz und John Fox, der Verfasser des Artikels der Harvard Business Review „How New Health Care Platforms Will Improve Patient Care […]“ (Wie neue Healthcare-Plattformen die Patientenversorgung verbessern werden), sind viele Gesundheitssysteme eine Partnerschaft mit CRM-Plattformen eingegangen, die Arbeitsabläufe und Fähigkeiten entwickelt haben, um der einzigartigen Herausforderung von Patientenengagement gerecht zu werden und systemweite Echtzeit- / Remote-Patientenüberwachung zu ermöglichen.“
Damit keiner dieser Vorteile der Healthcare-Softwarelösungen für das Gesundheitswesen im Lokalisierungsprozess eingebüßt werden, sind eine Reihe an Schritten erforderlich. Präzise Übersetzungen alleine reichen nicht aus – die IT-Lösung muss perfekt an die Ausgangskultur angepasst werden und gleichzeitig alle gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Als wenn das nicht schon genug Herausforderungen wären, werden Gesundheitsdienstleister darüber hinaus auch noch mit den Zeitbegrenzungen der Ausschreibungsverfahren konfrontiert. Das bedeutet, dass nach Erhalt eines Auftrages, der Liefertermin für das lokalisierte Produkt meistens sehr knapp ist.
Des Weiteren erfordert auch die Lokalisierung an sich eine Reihe an Faktoren, die in Betracht gezogen werden müssen, um ein entsprechend hochwertiges Produkt zu liefern. Zu diesen Faktoren zählen:
👉Softwarelokalisierung erfordert absolute Präzision und außerdem muss darauf geachtet werden, dass der Text und die Zeichenketten gut verständlich sind. Aus medizinischer Sicht ist es unabdinglich, dass Patienten die richtige Versorgung und Behandlung erhalten. Allerdings müssen auch die Patienten verstehen können, was alles damit verbunden ist.
👉Bei der Software-Lokalisierung wird mit Codes gearbeitet, also zählt die Bearbeitung von Zeichenketten und Platzhaltern zu den täglichen Aufgaben. Um sicherzustellen, dass alle Zeichenketten richtig übersetzt sind, ist es ausschlaggebend zu wissen, was nach der Zeichenkette angegeben oder welche Funktion die Software ausführen wird und welchen Zweck wiederholte Zeichenketten in verschiedenen Kontexten erfüllen.
👉Für die Lokalisierung von Software sind in der Regel verschiedene Formate und Tools erforderlich. Wofür wiederum technische Fachkenntnisse und kompetente Engineering-Teams notwendig sind, um diese Tools wirksam einzusetzen und die Kohärenz des gesamten Projekts zu gewährleisten.
👉Wenn es um Texte geht die lokalisiert werden müssen ist es wichtig zu beachten, dass die Anzahl der Wörter von Sprache zu Sprache unterschiedlich ist. Beispielsweise kann ein Zieltext in Italienisch im Vergleich zum englischen Ausgangstext bis zu 300 % länger sein. Die unterschiedliche Wortanzahl im Ausgangs- und Zieltext kann durch zusammengesetzte Hauptwörter, unterschiedliche Schriftzeichen oder Alphabete beeinflusst werden und auch die Zeilenhöhe oder -breite kann bei der Textgestaltung Schwierigkeiten verursachen.
👉Ein weiterer, essenzieller Schritt ist das Software-Testing. Nachdem die Lokalisierung durchgeführt wurde, muss die Software getestet und auf Bugs und Fehler geprüft werden. Das betrifft sowohl den übersetzten Text, die Textgestaltung und das Design (Text passt nicht oder wird überlagert) als auch die Software selbst.
Software-Lokalisierung ist nicht einfach, aber mit den richtigen Tools und Fachkenntnissen kann das Ziel erreicht werden. CPSL hat einem der Spitzenreiter im Bereich Healthcare-Softwarelösungen geholfen, seine Produkte auf der ganzen Welt zu vermarkten. Wenn Sie mehr erfahren möchten, werfen Sie einen Blick auf unsere Fallstudie eines Marktführers für Klinik- und Krankenhaus-Management-Software.

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